[Taz] Klimaproteste in Südkorea :Aufmüpfig, aber sachte

 

PEKING taz | Für die 16-jährige Klimaaktivistin Kim Do-hyeon war es nicht weniger als ein Ritterschlag: Gemeinsam mit ihrer Organisation „Youth 4 Climate“ hatte die Südkoreanerin derart viel mediale Aufmerksamkeit erreicht, dass sie der Umweltminister kurz vor der Klimakonferenz in Madrid höchstpersönlich zu einem Treffen einlud. Dort brachten die Schüler ihr Anliegen hervor, das Land solle endlich aufhören, in fossile Brennstoffe zu investieren und von Kohle auf erneuerbare Energien umzustellen.

Die Audienz endete jedoch in einer bitteren Enttäuschung: Der Umweltminister und sein Mitarbeiterstab gaben unverhohlen zu, dass man mit den derzeitigen Regierungsmaßnahmen die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte Erderwärmung überschreiten werde. Der Status quo sei eben nun mal das beste, was man derzeit tun könne. „Für mich war das sehr enttäuschend“, sagt Kim Do-hyeon: „Sie kennen die Fakten an, aber handeln dennoch nicht“.

(원문 출처 : taz)

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